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Portraits mit Alicia

Hallo Freund.
Dieses mal werde ich dich nicht mit Tirade über Tirade nerven. Dieses mal gibt es etwas, was man auf einem Blog eines Fotografen erwarten kann. Fotos! Wow! Wahnsinn! Unglaublich! Innovativ!

Ich habe das getan, was ich immer getan habe, wenn ich TfP-Shootings organisieren wollte.

Ne kleine Grafik erstellt. Eine Anzeige auf Facebook und Instagram und in allen möglichen Gruppen auf Facebook geteilt. Als ich das damals gemacht habe, also bevor ich meinen Hiatus genommen habe, hat das ganz vorzüglich geklappt. Man stellt eine Frage online und hat innerhalb von 2 oder 3 Stunden mehrere Antworten und kommt in die Verlegenheit absagen machen zu müssen, weil man sich ja nicht aufteilen kann. Was soll jetzt, mindestens 2 Jahre später schon großartig anders sein? Oder?! Nichts! Stimmt. Nicht.

Der Unterschied ist der, dass man mich nach solch langer Zeit außerhalb der Szene einfach nicht mehr kennt. Nicht das ich jemals eine Persönlichkeit gewesen wäre, aber damals, in der guten alten Zeit, war ich einfach präsenter und habe deswegen einfach mehr Kontakte gehabt. Die habe ich so einfach jetzt nicht mehr. Vor allem, da es so langsam einfach peinlich wird sich bei den gleichen Kontakten immer und immer wieder zu melden und versprechen nicht einhalten zu können, aber das haben wir ja letztes mal schon abgehandelt. Im letzten Beitrag habe ich davon geredet in Babysteps wieder zurückzukommen. Mit Alicia habe ich diese ersten Schritte am letzten Sonntag gemacht. Lass mich erzählen wie das war:

Kennst du das wenn du mit jemandem sprichst und gleich direkt vom ersten Wort vibest? Alicia hat sich auf meine Anzeige gemeldet und auch wenn eine gewisse Höflichkeit angesagt war (wir sind ja alles anständige Leute) habe ich gleich an Ihrer Wortwahl gemerkt, dass wir super zusammen arbeiten werden. Ein kleines bisschen hin und her, eine leichte Abweichung von meinem ursprünglichen Plan und wir hatten ein kleines Kennenlernshooting geplant. Wir haben uns am Schloßpark Charlottenburg getroffen, gequatscht, spaziert und letztenendes fotografiert.

Mein Gott, war ich nervös. Das muss man sich mal vorstellen. Wie das neue Kind an einer fremden Schule. Zu Hochzeiten habe ich zwei – dreimal die Woche fotografiert und habs mir kaum anmerken lassen. Es ist alles Routine geworden.. Aber jetzt ist es anders. Natürlich wusste ich innerlich, dass schon alles schiefgehen wird aber son bisschen Restzweifel bleibt natürlich. Aber die Offenheit, die mir Alicia entgegengebracht hat, hat mir die Nervosität relativ schnell genommen.

Es war ein wunderschöner, roter Oktobernachmittag. Quasi wie bei Rosamunde Pilcher im Ersten. Dieser Oktober ist der schönste Oktober an den ich mich erinnern kann. Rund 20 Grad, blauer Himmel und ein Licht von hinten, von dem man sonst nur Träumen kann. Am liebsten shoote ich, mit Leute denen ich nichts sagen muss. Leute die selber Posen können. So kann ich mich auf andere Sachen konzentrieren. Licht, Komposition und solche Sachen. Genau das konnte Alicia mir vor der Kamera anbieten. Mit den Bildern bin ich wahnsinnig glücklich. Meine Fotos haben oft bis immer einer emotionale Note. Sie zeigen selten glücklich strahlende Menschen. Mit Alicia konnte hat der Vibe gestimmt, die Bilder sprechen denke ich für sich selber.

Bitte guck dir die Bilder im hier an und sag mir was du davon hälst. Wenn du auch mit mir shooten willst, dann melde dich bitte über meine Facebook – oder meine IG Seite.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, dir die Bilder anzugucken. Ich hoffe, sie haben dir gefallen.

Alicia findest du auf IG, oder ihrer Webseite.

 

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