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Hallo. Ich bins!

Was ist los?

Im Juli 2016 habe ich mich entschlossen meine Kamera sozusagen an den Nagel zu hängen, nicht mehr professionell zu fotografieren und nur noch für mich selber Bilder zu machen. Warum ich das genau gemacht habe, kannst du hier nachlesen.
Um es kurz zu machen: Ich habe bzw. hatte den Spaß an der Fotografie verloren. Es hat mich gestresst und der kommerzielle Erfolg blieb aus. Ich habe mich im Zuge dessen entschieden, Bilder nicht mehr zu produzieren sondern nur noch das zu machen, was mir gefällt und an einem Projekt zu arbeiten, dass ich vielleicht zu einer Ausstellung machen kann.
Da Ich aber immer zu viel will und mich nicht mit einem Projekt zufrieden geben kann, habe ich in Gedanken drei Projekte gehabt und konnte mich bei keinem wirklich durchringen, es wirklich durchzuziehen.
Neben meiner Tätigkeit im Familienbetrieb in Vollzeit hat mein Versuch die Belastung zu reduzieren dazu geführt, dass ich mich noch mehr übernommen habe. Wenn das nicht Ironie ist, will ich Alanis Morissette heißen.
Arbeit, Drei Projekte und dann auch noch zu probieren ein soziales Leben zu führen ist irgendwie zu viel und in letzter Konsequenz leiden alle Aspekte darunter. Nicht zuletzt weil man seine Energie überbeansprucht und probiert überall zu sein. Oft fühlt man sich dabei depressiv ohne tatsächlich depressiv zu sein. Zumindest hoffe ich, dass das der Fall ist.

Ich habe tatsächlich etwas daraus gelernt und in den Worten von Ron Swanson klingt diese Erkenntnis so:

Aber warum kommst du ausgerechnet jetzt mit deiner sentimentalen Nummer?

Nun, gestern bin Ich dreißig geworden. Krass, oder? Die Tweens sind um. Schlimm, ich weiß. Das mag für dich wie ein Witz klingen aber tatsächlich habe ich mich den halben Tag mit Stimmungsschwankungen rumgeschlagen und darüber nachgedacht ob alles so verlaufen ist wie ich das wollte und ob es das so wert ist, wie es gelaufen ist. Wo ist was schiefgegangen und ist eigentlich überhaupt irgendwas schief gelaufen?
Wirklich sicher bin ich mir nicht, ob alles so gelaufen ist, wie es sollte (Das liegt daran, dass ich nicht daran glaube, dass alles irgendwie irgendwo einen Sinn hat) aber ich bin mir relativ sicher, dass der Weg, den ich eingeschlagen habe – nach meinem Rücktritt – eine vernünftige Basis ist.

Okay super, und warum nervst du jetzt?

Nur bei einer Basis soll es natürlich nicht bleiben. Wie das jetzt aber nun weitergeht weiß ich nicht so richtig. Ich würder jetzt gerne mit der bahnbrechenden Konklusion kommen und dir den Masterplan präsentieren. Kann ich aber nicht. Was ich aber weiß, ist dass ich gelernt habe meine Zeit besser aufteilen zu müssen. Ich bin kein Mensch der alles von vorne bis hinten plant und dann tatsächlich dabei bleibt. So ein Mensch war ich nie, werde ich auch nie werden.
Der einzige Plan den ich jetzt fassen kann ist, dass ich probiere mir meine Work-Life-Balance zu erarbeiten. Schritt für Schritt. Deswegen werde ich jetzt keinen großen Plan veröffentlichen und dir tolle neue Arbeiten ankündigen.

Nicht?

Ja gut, doch. Zwei Sachen kündige ich hiermit schon an. Ich kann einfach nicht anders.
Ich habe ein großes Ziel dieses Jahr und ein großes Ziel nächstes Jahr.
In 2018 ist mein Ziel mein Hobby der Menschenfotografie wieder in mein Leben zu integrieren. Das will ich nicht alleine machen. Ich will deine Hilfe. Was du tun kannst, weiß ich noch nicht. Aber das rauszufinden, ist tatsächlich Teil des Masterplans *hust*

Ich hoffe, dass das ein interessanter und realistischer Zeitrahmen ist.

Denn in 2019 möchte ich das eine Projekt, zumindest fotografisch, abschließen, dass ich angefangen habe und mir wirklich sehr am Herzen liegt.
.Melancholia Hier siehst du was ich ich seiner Zeit mal rausgeschickt habe. Vielleicht erinnerst du dich. Wenn nicht, nicht so schlimm, irgendwann komme ich angekrochen und erinnere dich dran.
Diesen Blog werde ich nutzen um öffentlich zu reflektieren, vielleicht kriege ich Input von dir, vielleicht nicht. Ist eigentlich auch nicht so wichtig. Ich mache das mehr für mich als für dich. Ich sehe den Blog dabei nicht als eigenes Projekt an, sondern mehr als Umsetzungshilfe meiner Projekte. Es gibt keine Termine, keine “alle zwei Wochen kommt ein Update”. Updates kommen wenn ich Lust drauf habe und wenn ich weiter bin in meiner Selbstfindung.

Mhm, und was ist jetzt dein Fazit? Was willst du mir damit sagen?

Ich hatte Probleme in der Vergangenheit, ich habe Probleme jetzt. Ich habe meine Probleme erkannt  und bin immernoch dabei Sie weiter zu identifizieren und daran zu arbeiten. Ich baue mir keinen Druck auf und reflektiere hier.

Ja gut, aber warum machst du das so öffentlich?

Ich rede nicht viel und benutze meinen Blog als offenes Tagebuch. Ich erzähle dir von meiner Gedankenwelt, weil ich hoffe von dir Input und Hilfe zu kriegen. Außerdem denke Ich, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der in dieser Situation ist. Vielleicht liest es ja jemand, der sich in einem Loch befindet und probiert rauszukommen. Vielleicht entnimmt diese Person aus meinen Gedanken irgendwas.

Naja wie dem auch sei, wenn Du dich jetzt hier durchgekämpft hast, danke ich Dir und wünsch Dir noch was.

Auf bald,
Basti

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