logo
logo

B52 – 5 Fragen an.. Ep #21

 

Hallo Freund!

Schön, dass du wieder da bist und Ausgabe 21 von B52 lesen möchtest. Hier findest du natürlich wie immer eine kleine Beschreibung dessen, was B52 eigentlich ist und warum ich dir das alles erzähle!
Diese Woche habe ich meinen wahrscheinlich engsten Freund Niko für dich!

Manchmal muss man auch einfach weg

_BPP6740

Wie so viele meiner Freundschaften hat sich auch diese aus dem Basketball heraus entwickelt. Auch hier kann ich dir gar nicht so genau sagen, wie das eigentlich losging. Ich kann dir aber sagen, dass aus diesem nebulösen Start eine Freundschaft entstanden ist, die einen unheimlich wichtigen Einfluss auf mein Leben und meine Gefühlswelt hat.

In der Schulzeit haben Niko und ich eigentlich jeden Tag zusammen rumgehangen und gemacht, was Jungs in unserem Alter eben so tun. Playstation spielen. Basketball gucken und Basketball spielen. Offensichtlich, oder?

Als wir dann endlich die Schule hinter uns gebracht hatten (das war sicherlich mehr ein Krampf als alles andere), haben wir uns aufgemacht, Männer zu werden. So richtig waschechte Kerle. Mit Bart, Muskeln, Tattoos und allem Drum und Dran. Zwei der drei Ziele habe ich erreicht. Niko auch, glaube ich. Diesen Zielen sind wir 2009 in Australien nachgegangen. Hier kannst du unseren Travelblog finden. Das waren meine ersten fotografischen Ausflüge und Testversuche. Wir sind beide an dieser Erfahrung charakterlich stark gewachsen. Nach einer eher durchwachsenen Schulzeit haben wir beide gelernt, was es heißt wirklich für Träume zu arbeiten, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und den wahren Wert von Geld zu verstehen. Ich kann mich noch ganz gut erinnern wie ich vor einer Bäckerei gestanden habe und darüber nachgedacht habe ein Laib Brot zu klauen, weil ich mein ganzes Wochengehalt am Dienstagabend beim Feiern auf den Kopf gehauen habe. Habe ich natürlich nicht gemacht, aber das sind, glaube ich, prägende und einschneidende Erfahrungen.

 

Ich denke, dass es die richtige Entscheidung war, damals auf diesem Wege das elterliche Heim zu verlassen und zu versuchen auf eigenen Beinen zu stehen. Sicherlich hat das nicht immer ganz geklappt, aber wer das Glück hat von seinen Eltern unterstützt zu werden (so wie Niko und ich), soll das auch nutzen und mit dieser Sicherheit seinen eigenen Weg finden. Eine schöne Zeit, die ich wirklich nicht missen will.

Heute sind Niko und ich beide erwachsen, gehen einer Karriere nach, sind verlobt (also jetzt nicht miteinander – obwohl das so schlimm jetzt auch nicht wäre, toller Typ, dieser Niko!) und haben den Alltagsstress zu bewältigen wie jeder andere Mensch auch. Da kommt man nicht ganz umhin sich die Zeiten wieder zu wünschen, in denen man jung, naiv und gutaussehend war. Besonders vermisse ich übrigens meine Haare, die so langsam lichter werden und anscheinend auch grau. Aber jetzt wird es schon wieder zu melancholisch und ich denke, es ist das Beste, wenn du dir mal anguckst, was Niko zu sagen hat.

Viel Spaß!

_BPP6753

5 Fragen an Niko

B52.1 Wo liegen deine Wurzeln?

Geboren 1989 in Berlin. Die eine Seite meiner Familie hat Wurzeln im ehemaligen Ostpreußen und die andere tatsächlich in Berlin.

B52.2 Was macht dich besonders?

Ich denke, was mich in den letzten Jahren privat und beruflich „besonders“ gemacht hat, ist es, in stressigen und unvorhersehbaren Situationen die Ruhe zu bewahren und schnelle Lösungsansätze zu finden. Irgendwie hatte ich schon immer den Vorteil, mich nicht von äußeren Einflüssen stressen zu lassen.

B52.3 Was wäre deine Superpower und wie würdest du sie nutzen?

Ich denke, dass es nicht schaden würde, wenn man die Power hätte, Gerechtigkeit zu verbreiten in der Welt. (Ich lasse das jetzt Mal einfach so stehen)

B52.4 Woher beziehst du Inspiration und Motivation?

Ich kriege meine Inspiration durch das Reisen. Meiner Meinung nach ist das „Ausreißen“ aus dem täglichen Trott hin in neue Kulturen die beste Schule für Inspiration. Zudem habe ich das Glück in einer internationalen Beziehung zu sein, welche mir erlaubt die guten Dinge aus einer zweiten Kultur (Island) in meine Denkweise zu übernehmen.

Meine Motivation kommt durch meine Ziele, die ich mir selber setze für die Zukunft. Extra Motivationsschübe kriege ich immer dann, wenn Menschen mich unterschätzen und ganz besonders, wenn ich den Satz höre „Das schaffst du doch sowieso nie.“.

B52.5 Wenn du deinem 12-jährigen Ich eine Nachricht zukommen lassen könntest, was würde in der Nachricht stehen?

Lass‘ dich von schlechten Noten nicht einschüchtern! Nur weil du kein Gedicht interpretieren kannst und in Vektorenrechnung keinen Durchblick hast, heißt das noch lange nicht, dass du keine Karriere machen wirst.

PS: An dem Spruch „Genieß‘ jeden Tag deiner Jugend“ ist wirklich was dran! 😉

_BPP6787

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.